Seerettungsdienst Küsnacht-Erlenbach



Geschichte

Kurzübersicht über die Struktur und Tätigkeit des Seerettungsdienstes

Gegründet wurde der Seerettungsdienst Küsnacht/Erlenbach im Jahre 1914 - in der Zeitung stand damals geschrieben, dass nur „ehrenwerte Herren“ dieses Amt ausführen dürfen!
In den Anfangsjahren musste mit privaten Booten Einsatz geleistet werden, das erste Seeretterboot (Ruderboot) wurde im Jahre 1919 zur Verfügung gestellt.
Im Jahre 1964 wurde das von der Portier Werft in Meilen erbaute Einsatzschiff "ZH 355" eingeweiht (Stahlschiff, 8.5 Tonnen schwer, 11 Meter lang, zwei 7.4 lt.-V8 Motoren mit einer Leistung von total 700 PS).
Im November 2007 haben wir als Ersatz für den Weidling das Arbeitsboot "Nepta" erhalten. Das von der Firma Müller AG, Spiez in Einigen gebaute Schiff ist gut 9 Meter lang und hat zwei 115 PS Aussenbord-Motoren.
Ende 2010 wurde das Einsatzschiff ZH 355 durch die ZH 151 ersetzt. Das von der Aazopf Werft in Arth erbaute Aluminium Schiff ist mit der modernsten Technik ausgerüstet und hat sich bei jeglichen Einsätzen bestens bewährt.

Organisation

Der Seerettungsdienst ist eine selbständige Institution, die der Abteilung Sicherheit unterstellt ist und der Feuerwehr auf dem Wasser entspricht.
Soll-Bestand: 23 Seeretter, davon 4 Kadermitglieder.
Bedingung für aktive Seeretter: wohnhaft in Küsnacht oder Erlenbach, Arbeitsort wenn möglich in näherer Umgebung, mindestens 18 Jahre alt, guter Schwimmer und Freude am Wasser.
Jeder Seeretter leistet ca. 4 Wochenende/Feiertagspikett (à 3 Mann) pro Jahr, das heisst er muss am Samstag von 13.30 Uhr - 19.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 Uhr - 19.00 Uhr im Bootshaus oder auf dem See sein und darf von Samstag 00.00 bis Sonntag 24.00 ohne Ersatz den Wohnort nicht verlassen. Diese Wochenend- und Feiertagspikettzeit dauert vom 1. April bis 31. Oktober. Während der übrigen Zeit (das ganze Jahr) ist jeder Seeretter über das Telefon oder über den Pager erreichbar (Alarmierung mit Tel. 118 über die Regionale Alarmstelle oder die kantonale Seepolizei oder aber über die Feuerwehrzentrale in Küsnacht).

Obmann Seerettungsdienst Küsnacht
Urs Vögeli